In der Provinz Malaga kommt es vor allem in den heißen und trockenen Sommermonaten immer wieder zu Waldbränden. Während die örtliche Feuerwehr die meisten Brände schnell in den Griff bekommt, stellen sie doch immer eine Gefahr für die Einwohner und Touristen dar.

September 2012: Deutscher stirbt bei Waldbränden an der Costa del Sol

Erst im letzten Jahr haben die Waldbrände ein Opfer gefordert. Ein 54-jähriger Deutscher verbrannte in seinem Haus. Das Problem: Obwohl die Polizei eine Evakuierung des spanischen Feriengebiets nahe der Ortschaft Ojén angeordnet hatte, war der Mann früher in sein Haus zurückgekehrt und wurde damit Opfer der Flammen. Das Feuer im September 2012 gehört zu den verheerendsten Waldbränden der letzten zwanzig Jahre. Mehr als 5.000 Hektar und Buchland brannten nieder, es gab fünf Verletzte. Der bekannte Sänger Julio Iglesias musste zeitweise um sein in Malaga stehendes Landgut fürchten.

210237744 f06ad9b394 490x368 Malaga: Waldbrände stellen große Gefahr für Einwohner und Touristen dar

Waldbrand: Gefahr mit verheerenden Folgen

Ursache für die Waldbrände in Malaga

Häufig sind es Kleinigkeiten, die zu den Waldbränden in Malaga führen. Ein achtlos weggeworfenes Streichholz, Glasflaschen oder ein nicht sachgemäß gelöschtes Grillfeuer sind Hauptursachen für die verheerenden Brände. Ist das Unterholz aufgrund der teilweise tagelangen Dürren besonders trocken, haben die Flammen leichtes Spiel. Dazu kommt, dass im Herbst die Winde auffrischen und sich das Feuer somit rasend schnell ausbreitet. Die Einsatzkräfte vor Ort sind aber sehr gut auf den Ernstfall vorbereitet. Häuser und Ferienanlagen werden rechtzeitig evakuiert, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Die spanische Regierung finanziert zahlreiche Vorbeugemaßnahmen und investiert dreistellige Millionenbeträge in Notfallpläne und Gefahrenabwehr.

Um Waldbrände zu vermeiden, sollten Sie bei Ausflügen mit dem am Malaga Flughafen oder Bahnhof von Malaga ausgeliehenen Wagen Ihren Müll in den vorhergesehenen Abfalleimern entsorgen und auf das Rauchen und Feuermachen in den Wäldern verzichten.

Foto: Ron Mader