Am 16. Juli wird im spanisch-sprechenden Raum die Schutzpatronin der Seeleute – die Virgen del Carmen – geehrt. Sie ist aus diesem Grund auch unter den Namen “Estrella del Mar” (Stern des Meeres”) bekannt. Das Fest wird vor allem in Andalusien gefeiert. Außerdem wird so ein Stadtteil in Malaga bezeichnet.

Hintergrund des Festes

Virgen bedeutet Jungfrau, doch woher kommt die Zusatzbezeichnung Carmen? Damit ist ein Berg in Israel gemeint, auf dem angeblich einigen Menschen die Jungfrau Maria erschienen sein und sie zum Katholizismus bekehrt haben soll. Sie errichteten zu Ehren von Maria einen Tempel auf dem Berg. Am 16. Juli 1251 erschien dem General des Karmeliterordens San Simon Stock dann die Jungfrau von Carmelo. Der Legende nach wies sie Seefahrern den Weg. Nun wird immer an diesem Tag die Schutzpatronin gefeiert – mit Prozessionen und geschmückten Fischerbooten.

Das Festival Virgen del Carmen in Malaga

Vor allem in den Stadtvierteln mit einer Seemannstradition in Malaga wird der Feiertag am 16. Juli besonders festlich begangen. Dabei wird das Heiligenbild der Jungfrau Maria, meist in Form einer künstlerisch gestalteten Statue, durch die Fischerviertel getragen und anschließend in ein mit Blumen und Kerzen geschmücktes Fischerboot gesetzt. Zusammen mit anderen Booten geht es dann hinaus auf das Meer. Dabei folgen auch die Träger des Heiligenbildes einer Tradition. Sie haben ein weißes Hemd, eine schwarze Hose, Leinenschuhe und eine rote Schärpe an. Die Schuhe nehmen sie ab, bevor sie das Meer erreichen.

4970022541 b9c5ba45d7 490x368 Virgen del Carmen – Wichtiges Volksfest in Malaga

Virgen del Carmen – Eine ganz andere Sicht von Malaga

Im Juli nach Malaga reisen

Wer also im Juli nach Malaga reisen will, sollte sich dieses Volksfest nicht entgehen lassen. Damit Sie während Ihres Aufenthalts flexibel die Stadt, die Region und die Umgebung erkunden können, empfiehlt es sich, einen Mietwagen zu leihen. Profitieren Sie von der 24h-Rückgabe und 24h-Abholung an der Flughafenstation Malagas.

Foto: Stephen Dodgson // Flickr